Schülerinnen Intermedia 10. Klasse 2010                       Dreharbeiten bei MTV, Stralauer Allee

Intermedia - ein Beitrag zur schulischen Bildung
Ein Kooperationsprojekt zwischen Formatwechsel e.V. und
der 1. Gemeinschaftsschule Campus Rütli
Laufzeit: 2009 - 2012

Dieses Projekt ist in den Unterricht des Fachs Arbeitslehre integriert, findet also während des Schulunterrichts statt. Dabei wird mit dem Aufbau und der Durchführung eines modularisierten Qualifizierungsmodells gearbeitet. In ergebnisrorientierten Modulen werden grundlegende Prozesse der Mediengestaltung vermittelt. Anwendungsbezogene IT-Kenntnisse und aktive Medienarbeit werden als Basisqualifikationen für Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen anerkannt und umgesetzt.
Durch das Selbstlernverfahren in der Mediennutzung wird die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen begleitet. Die Berufssensibilisierung wird in diesem Projekt u.a. über die die Produktion von Videomagazinen zu unterschiedlichen Berufsbildern hergestellt. SchülerInnen besuchen als Drehteam nach dem Vorbild einer Fernsehproduktionsfirma Betriebe und Institutionen und führen dort selbst vorbereitete Interviews und übernahmen Außen- und Innenaufnahmen.
Neben technischer Qualifizierung geht es auch immer um die persönliche Positionierung der Jugendlichen. Respektvoller, professioneler Umgang mit TeamkollegInnen und InterviewpartnerInnen wird ebenso trainiert und erlernt, wie die Formulierung von Standpunkten und die Diskussionsbereitschaft innerhalb unterschiedlicher Meinungsspektren. Der Aufbau einer Schülerfirma Foto/Video soll eine kontinuierliche Begleitung gewährleisten.

Intermedia - Beitrag zur schulischen Bildung wird gefördert durch
XENOS - Integration und Vielfalt

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Medienprojekt EHRE.

Ein Kooperationsprojekt zwischen Formatwechsel e.V. und dem Robert-Koch Gymnasium

16.12.2008

Im Rahmen eines Projekttages am 16.12.2008 wurde das Medienprojekt Ehre am Robert Koch Gymnasium realisiert.
Es nahmen 32 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen am Projekt teil.

Projektablauf:
Screening des von Formatwechsel e.V. produzierten Films " Es war uns eine Ehre" mit anschließender Diskussion
Workshops zum Thema Ehre:
Video (Projektleitung: Ingrid Macziey; Saliha Üras) und
Theater (Projektleitung: Harald Hahn)
Präsentation der Workshopergebnisse im Abschlussplenum.

gefördert durch:    Lokaler  Aktionsplan Friedrichshain-Kreuzberg

                                    

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Dreharbeiten am Hauptbahnhof Berlin-
MitarbeiterInnen DB Services Nordost GmbH  und Rütli-Schülerinnen
Ó Formatwechsel e.V. 2008

Eintritt -
Videoberichte aus dem Schul- und Arbeitsleben

Ein Projekt an der Rütli-Schule Neukölln

01.01.2008 – 30.06.2008

Mit der langjährigen Durchführung von medienpädagogischen Projekten an der Rütlischule hat der Verein eine Basis geschaffen für die Weiterentwicklung der Projektidee. Ziel ist ein Modellprojekt für Qualifizierungsmöglichkeiten im Medienbereich ausgerichtet auf die Hauptschulsituation.

Das Projekt "Eintritt - Videoberichte" kann als einjährige Pilotphase für den Versuch einer Institutionalisierung bestimmter Modulphasen innerhalb des Projektes angesehen werden. Schüler erhalten in Workshops Einführung in Kamera- und Interviewführung.

Das Projekt "Eintritt" funktioniert über zwei Standbeine in bewährter Form, aber mit neuen Projektpartnern. Drehteams der Rütlischule besuchen die

  • Polizeidirektion 5, Friesenstrasse
  • DB Services Nordost GmbH
  • Schülerfirma Rütli-Wear

In einem zweiten Schritt wird den Schülern Einführung in die digitale Montagetechnik gegeben, d.h. die Schüler sollen einen Teil des Films  selbst schneiden. Dies erfordert ein Höchstmaß an Konzentration, Engagement und Geduld - da es äußerst konzentrierte PC- Arbeit umfasst. Also eine Zusatzqualifikation, die im Zeugnis vermerkt wird.

Gefördert durch:
        

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2007 - 2008

Rütliwege - eine Videozeitung   

Nur wenige Jugendliche kennen sich im Reuterkiez wirklich aus, obwohl die Schulen in der Rütlistrasse ein idealer Ausgangsort wären. In diesem Projekt besuchen Schülerinnen und Schüler als Videofilm-Team unterschiedlichste Orte im Kiez. Dabei stoßen sie auf Angebote, die Jugendliche nutzen können - interessante Neugründungen - und aussagefreudige Passanten. Ein filmischer Rundgang im Kiez steht auch mit auf der Tagesordnung.
Nach einer medienpädagogischen Einführung in die Kamera- und Interviewarbeit führen die Schülerinnen und Schüler die begleiteten Dreharbeiten selbständig durch.
2007 nahmen Schüler und Schülerinnen  einer 9. Klasse der Rütli-Oberschule an dem ausserschulischen Bildungsprojekt teil, in 2008 ist dies ein Teil einer 9. Klasse der Heinrich-Heine-Realschule.

Portraitiert wurden:
Designerin Ayfer Belim in ihrem Laden "Botschaftsblüten"
Grafikerin, Comiczeichnerin und Betreiberin Annette Köhn der Galerie "Musenstube"
OIO
strassenstudio
Fusion Intercultural Projects e.V./Jugendclub Manege

                

Gefördert durch:          

                                                                               

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2006/2007

PRESSEARTIKEL TAZ vom 11.10.2007

Begründung der Jury:

" (...) Das Projekt verbindet durch die Integration in den Unterricht auf herausragende Weise außerschulische Bildungsangebote an schulexternen Orten mit dem Alltag einer Hauptschule in einem als sozialkritisch geltenden Umfeld."

"Medienwunder-ein Blick hinter die Kulissen" soll das Interesse der SchülerInnen 9. und 10. Klassen an den Medien aufnehmen und weiterentwickeln. Ihnen berufsbezogene Informationen vor Ort ermöglichen, sie aber auch in eine selbstbewusst wahrgenommene Rolle eines/r Reporter/in versetzten.

Angesichts der aktuellen schlechten Ausbildungs- und Beschäftigungssituation soll, neben dem Aufzeigen klassischer Ausbildungswege, das Augenmerk auch auf Qualifizierungsmöglichkeiten außerhalb regulärer Ausbildungsplätze gerichtet werden. Eigeninitiative und persönliches Engagement sind wichtige Voraussetzungen dafür, jenseits klassischer Ausbildungswege Möglichkeiten und Wege zu finden beruflich Fuß zu fassen. Das Projekt zielt u. a. auf Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung von Eigeninitiative ab.

Ein großer Teil, der im Medienbereich Beschäftigten, ist über den so genannten Quereinstieg in die Branche gekommen. Es soll mit Beschäftigten aus dem Medienbereich  mit jungen Leuten (Praktikanten, Azubis, Berufsanfängern) und Anleitern/innen über ihren Einstieg in den Medienbereich gesprochen werden. Die Jugendlichen sollen die verschiedenen Berufsbiographien und die konkreten Tätigkeiten filmisch festhalten.  Die SchülerInnen erarbeiten selbst die Interviewfragen, führen die Kamera und präsentieren das fertige Produkt.
Ziel ist es, den Jugendlichen unterschiedliche Möglichkeiten des Berufseinstiegs zu vermitteln, Berührungsängste abzubauen und Kontakte zu vermitteln.

Selbstbewusstsein, Kooperationsbereitschaft, Kommunikation und Selbstreflektion sind direkt erfahrbare Kompetenzen in der Videoarbeit. Interview- und Gesprächsvorbereitung, redaktionelle Tätigkeiten und Kamerarbeit sind Bausteine, die die Jugendlichen unter medienpädagogischer Anleitung erlernen.  Nach Fertigstellung und Ausstrahlung der DVD erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat, das ihre Bewerbungsunterlagen vervollständigt und ihre Möglichkeiten auf Ausbildungsmöglichkeiten im Medienbereich erhöht.

Gefördert durch: