Mehrgenerationen-Talk
1.10.2009 bis 31.9.2012
Ein Projekt zur Förderung eines interkulturellen, generationsübergreifenden
Austauschs und zur Verbesserung der Bildungschancen von Jugendlichen aus sozial benachteiligten Gebieten.
Im Rahmen des Projekts qualifizieren sich Jugendliche im Film / Medienbereich. Die von den Jugendlichen selbst produzierten Filme und Medienprodukte werden als Kiezevents in Berlin - Kreuzberg präsentiert.
Eltern, AnwohnerInnen sowie Verantwortliche aus Politik, Kultur und Wirtschaft sind eingeladen sich aktiv mit den, in den Filmen artikulierten Interessen und Themen der Jugendlichen auseinanderzusetzen.
Ein Projekt von Formatwechsel-Medienwerkstatt in Kooperation mit der Arabischen Eltern Union
Gefördert von Aktion Mensch ![]()
______________________________________________________________
Blickfänge - Multimedia Bildungsbegleitung für Frauen
01.06.2009 - 31.12.2009 
In Kooperation mit TIO e.V. (Treff- und Informationsort für Migrantinnen) wurde diese Projekt durchgeführt.
Ein Gruppenangebot für junge Frauen wurde entwickelt, das folgende Inhalte ins Seminarangebot aufnahm:
* aktive Medienarbeit (EB-Team, Kamera- und Interviewführung, Dreharbeiten),
* Lebens- und Berufswegplanung ,
* sowie Informationen zum Social Web , Mediennutzung.
Das Projekt wurde gefördert durch Stärken vor Ort.
_________________________________________________________________
KIEZSCREENING: PROJEKT „EHRE“
Open Air
Das Phänomen der Ehre spielt eine große Rolle im Alltag der Menschen unterschiedlichster Kulturen. Eine Auseinandersetzung damit findet allerdings kaum statt. Die Unterdrückten und Leidtragenden eines repressiv verstandenen und nicht hinterfragten Ehrbegriffs sind oft Frauen und junge Mädchen.
Der Film „Projekt Ehre“ ist ein 20-minütiger Zusammenschnitt von Filmbeiträgen, die der Verein Formatwechsel e.V. und der Verein Kotti e.V.- Mosaik- Jugendkultur-Etage, in den letzten Jahren mit Jugendlichen zusammen zum Thema produziert haben.
Jugendliche selbst beleuchten in den Filmen „Namus - die Ehre“ und „Es war uns eine Ehre Teil 1+2“ (Regie: Projektgruppe „Es war uns eine Ehre“) unterschiedliche Facetten des Ehrbegriffs:
Welche Bedeutung hat der Ehrbegriff in der Hip-Hop/Rap Kultur? Unterschiedliche Kulturen-Unterschiedliche Ehrbegriffe? Ehre und Menschenrechte, wie passt das zusammen? Was löste der Mord an Hatun Sürücü aus?
In dem Film „Namus-die Ehre“ (R: Ingrid Macziey, 2005) sprechen junge Frauen aus Kreuzberg über ihre Erfahrungen mit dem Ehrbegriff und über den Mord an Hatun Sürücü. Der Film erhielt auf dem Berliner Jugendforum den Videopreis 2005.
Der Film "Ehre" wird an unterschiedlichen Orten in Berlin-Kreuzberg als Open-Air Screening gezeigt.
+ EFRE/ QM Zentrum Kreuzberg/Oranienstraße
________________________________________________________________
Videoprojekt: Stolpersteine- Erinnern um zu lernen...
Bild: Günther Demnich
an Juden, Roma und Sinti, politisch Verfolgte und Homosexuelle des NS-Regimes.
Im Rahmen eines Videoworkshops in den Sommerferien produzieren Jugendliche kleine Filmbeiträge zu den Lebensgeschichten dieser Menschen..
Neben der Erinnerungsarbeit geht es uns in dem Projekt auch darum, Bezüge zur Gegenwart herzustellen und damit auf die Zunahme rechtsextremistischer Tendenzen, speziell in Berlin Neukölln zu reagieren.
Die Jugendlichen lernen den Umgang mit der Kamera, Interviewführung und Filmmontage. Sie erhalten am Ende des Workshops ein Zertifikat.
Termine:
21. bis 25..Juli 2008
ein zweiter Kurs findet statt vom:
11.-16.. August 2008
jeweils 11 bis 17.00 Uhr
Anmeldung unter: formatwechsel@web.de
Das Projekt wird gefördert durch:
______________________________________________________________

1.6.2007 bis 31.12.2007
„Vielleicht bin ich morgen schon weg“
Ein Videoprojekt zur Situation von Jugendlichen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus.
"Kann sein, dass wir morgen abgeschoben werden" oder: "Keine Ahnung, wie lang ich noch hier bin." Das sind Äußerungen von Jugendlichen aus Kreuzberg. Bestimmt keine Ausnahmen: Ein großer Teil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund lebt in ungesicherten Lebensverhältnissen. Sie haben keinen gesicherten Aufenthaltsstatus, viele sind von Abschiebung bedroht.
Das Filmprojekt will dazu beitragen dem oft sehr einsamen und individuellen Umgang mit einem Thema, das uns alle angeht, zu begegnen. Es geht darum Impulse für einen interkulturellen, generationsübergreifenden Dialog zu entwickeln und gemeinsam im Sinne der Menschenrechte und der Menschenwürde nach Lösungen zu suchen.
In dem Film sollen vor allem Jugendliche zu Wort kommen. Die filmische Umsetzung wird mit den Jugendlichen zusammen entwickelt. Interviewtechnik, Umgang mit Kamera, Licht und Ton sind Bausteine, die die Jugendlichen unter medienpädagogischer Anleitung erlernen.
Unter dem Aspekt des Gender Mainstreaming möchten wir besonders Mädchen und junge Frauen zu aktiver Videoarbeit im Rahmen des Projekts ermutigen.
in Kooperation mit der Arabischen - Eltern - Union e.V. und der OASE Pankow e.V.
Gefördert durch: 
________________________________________________________________
2006/7 Medienwunder - ein Blick hinter die Kulissen
Ein Videomagazin der Rütli-Schule zu Arbeitsbereichen in den
Medien 01.09.2006 – 30.06.2007
PRESSEARTIKEL TAZ vom 11.10.2007

Begründung der Jury:
" (...) Das Projekt verbindet durch die Integration in den Unterricht auf herausragende Weise außerschulische Bildungsangebote an schulexternen Orten mit dem Alltag einer Hauptschule in einem als sozialkritisch geltenden Umfeld."
"Medienwunder-ein Blick hinter die Kulissen" soll das Interesse der SchülerInnen 9. und 10. Klassen an den Medien aufnehmen und weiterentwickeln. Ihnen berufsbezogene Informationen vor Ort ermöglichen, sie aber auch in eine selbstbewusst wahrgenommene Rolle eines/r Reporter/in versetzten.
Angesichts der aktuellen schlechten Ausbildungs- und Beschäftigungssituation soll, neben dem Aufzeigen klassischer Ausbildungswege, das Augenmerk auch auf Qualifizierungsmöglichkeiten außerhalb regulärer Ausbildungsplätze gerichtet werden. Eigeninitiative und persönliches Engagement sind wichtige Voraussetzungen dafür, jenseits klassischer Ausbildungswege Möglichkeiten und Wege zu finden beruflich Fuß zu fassen. Das Projekt zielt u. a. auf Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung von Eigeninitiative ab.
Ein großer Teil, der im Medienbereich Beschäftigten, ist über den so genannten Quereinstieg in die Branche gekommen. Es soll mit Beschäftigten aus dem Medienbereich mit jungen Leuten (Praktikanten, Azubis, Berufsanfängern) und Anleitern/innen über ihren Einstieg in den Medienbereich gesprochen werden. Die Jugendlichen sollen die verschiedenen Berufsbiographien und die konkreten Tätigkeiten filmisch festhalten. Die SchülerInnen erarbeiten selbst die Interviewfragen, führen die Kamera und präsentieren das fertige Produkt.
Ziel ist es, den Jugendlichen unterschiedliche Möglichkeiten des Berufseinstiegs zu vermitteln, Berührungsängste abzubauen und Kontakte zu vermitteln.
Selbstbewusstsein, Kooperationsbereitschaft, Kommunikation und Selbstreflektion sind direkt erfahrbare Kompetenzen in der Videoarbeit. Interview- und Gesprächsvorbereitung, redaktionelle Tätigkeiten und Kamerarbeit sind Bausteine, die die Jugendlichen unter medienpädagogischer Anleitung erlernen. Nach Fertigstellung und Ausstrahlung der DVD erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat, das ihre Bewerbungsunterlagen vervollständigt und ihre Möglichkeiten auf Ausbildungsmöglichkeiten im Medienbereich erhöht.
Gefördert durch:

___________________________________________________________
2006 Videoprojekt Im Namen der Ehre
Junge Frauen unterschiedlicher kultureller Herkunft produzieren ein Videomagazin zum Thema Ehre. Welche Rolle spielt das Phänomen der Ehre in den verschiedenen Kulturen, wie lebt sich Ehre im Alltag? Wie wirken sich bestimmte Ehrvorstellungen auf das Leben der Einzelnen aus. Wie hat sich der Ehrbegriff in den Kulturen verändert.
All diesen Fragen versucht eine Mädchen-Videogruppe auf die Spur zu kommen. Das Videomagazine soll in regelmäßigen Abständen im öffentlichen Raum, in Schulen oder Jugendfreizeiteinrichtungen gezeigt werden und zur Diskussion anregen.
Ein kurzer Dokumentarfilm sorgt für die nötigen Hintergrundinformationen.
Im Laufe des Projekts lernen die Mädchen mit der Kamera umzugehen, zu schneiden, journalistisches Arbeiten und redaktionelles Arbeiten.
Am 06.03.2007 veranstaltete Formatwechsel e.V. im Ballhaus Naunynstrasse ein Interkulturelles Polit-Event zum Thema Ehre. Es erschienen ca. 200 Besucherinnen und Beuscher. Durch das Programm führte Aziza A, das Videomagazin und der Dokumentarfilm wurden vorgeführt und am Ende fand ein Round-Table Gespräch statt mit folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern:
Serpil Pak (Rapperin, Kabarettistin "Die Bodenkosmetikerinnen", Dipl.-Psychologin)
Sigrid Klebba (Bezirksstadträtin für Finanzen, Kultur und Bildung, stellv. Bezirksbürgermeisterin)
Özcan Mutlu (Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen)
Beate Selders (Freie Journalistin, Schwerpunkt: Migartion/Rassismus)
Doris Nahawandi (Bezirksbeauftragte für Integration und Migration)
Dorothea Zimmermann (Diplom-Psychologin bei Wildwasser e.V.)
Das Projekt wurde gefördert durch entimon, Fonds Soziokultur und den Weltgebetstag der Frauen.



_____________________________________________________________
2006 Projekt Tonstudio
Das Programm hieß 500 für 1 (heißt 500 Euro für ein Medienprodukt). Ein Angebot vom jugendnetz-berlin.de mit dem multimediale Ideen unterstützt werden sollen. Gesucht waren medienpädagogische Projekte.
Ein Teil der Populären Hip-Hop Band Schlesi-Girl´z hatte daurch die Möglichkeit eine professionelle CD im Tonstudio noisy records aufzunehmen.
Der intensive Tag mit Stimmtraining (Nives), Gesangs- und Keyboardaufnahme, Abmischung und Produktion einer CD begeisterte alle Beteiligten. Begleitet wurden die Arbeiten von einer Dokumentarfilmerin.
Die jungen Frauen produzierten einer Coverversion eines Stücks von Sabrina Setlur "Liebe". Der Song wurde neu eingespielt und gesungen:
"Verschont mich mit Ressourcen, die fehlen
Eure wichtigste ist knapp
ohne sie verhungern Seelen
schickt all eure Liebe
in Päckchen und Briefen
wir brauchen Tonnen davon...
______________________________________________________________
2005 Projekt Stolpersteine
Es sind kleine Steine, eingelassen in Fußwege Berliner Strassen. Sie sind aus Messing, eingraviert sind Name, Geburtstag und sofern bekannt das Deportations- oder Sterbedatum der Verfolgten des Nationalsozialismus. Die Stolpersteine erinnern an Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, politische Verfolgte u.a., die dort vor ihrer Deportationen wohnten.
In dem Videoprojekt recherchieren Jugendliche die Lebensgeschichten eben dieser Menschen. Filmisch und journalistisch nähern sie sich dem Thema über Recherchearbeiten (Landesarchiv, Gedenkstätte deutscher Widerstand, Koordinationsstelle Stolpersteine), Interviewführung, Kameraarbeit und Schnitt.
Zwei fertige Filmbeiträge wurden auf dem Jugendforum am 03. Dezember 2005 im Abgeordnetenhaus gezeigt und auf der Gedenkfeier.
Als Patin des Projektes konnte Frau Dr. Sybill Klotz (Bündnis90/Die Grünen) gewonnen werden. Das Projekt wurde gefördert durch durch "Respectabel" Jugend- und Familienstiftung.

_____________________________________________________________
Kooperationsprojekte:
2005/06 Videomagazin "Neuköllner Schülerinnen und Schüler gehen zur Arbeit"
Projektleitung: Frauke Schaefer
eine produktive Zusammenarbeit mit der Rütli-Schule, Neukölln.
Projektförderung LOS ![]()
______________________________________________________________
2005 Namus - Die Ehre. Junge Frauen aus Kreuzberg sagen ihre Meinung.
Regie: Ingrid Macziey
Videopreis 2005 beim Jugendforum 2005.
ein Projekt von Kotti e.V., in Kooperation mit Rabia/BO und
Formatwechsel e.V
Projektförderung Aktion Mensch
![]()